Warum Drupal 8 die bessere Wahl ist

Ihre Unternehmenswebsite soll stabil laufen, hohe Sicherheitsstandards erfüllen und einfach zu pflegen sein? Dann werden Sie früher oder später dem Namen Drupal begegnen.

Wir sind spezialisiert auf Website-Entwicklung mit Drupal.

Was ist Drupal 8?

Drupal ist ein Content-Management-System zur Erstellung und Verwaltung von Websites. Eine grafische Oberfläche macht es Anwendern leicht, die Inhalte auch ohne Programmierkenntnisse zu gestalten. Das System ist eines der meistverwendeten CMS weltweit. Es wird unter anderem vom Bundesfinanzhof, der Landesregierung NRW, Warner Music und dem ZDF eingesetzt. 

Drupal ist eine Open-Source-Software, das heißt die Anwendung wird lizenzkostenfrei zur Verfügung gestellt. Ihr Quellcode ist offen und wird von einer aktiven Community mit mehr als 1 Million Mitgliedern kontinuierlich weiterentwickelt. Das unterscheidet Drupal von den Produkten kommerzieller Anbieter – in puncto Funktionsumfang, Flexibilität und Erweiterbarkeit hingegen kann Drupal auch mit den teuersten Enterprise-Content-Management-Systemen (ECMS) mithalten.

Die 10 wichtigsten Drupal Vorteile im Überblick

Drupal kann in vielen Bereichen punkten. Seine größte Stärke: Es bietet umfassende Konfigurationsmöglichkeiten und bleibt für den Endanwender trotzdem einfach in der Handhabung. Darüber hinaus zeichnet es sich durch folgende Vorteile aus:

  • Keine Lizenzkosten: Durch die Nutzung von Drupal werden dank Open-Source-Ansatz keine laufenden Lizenzkosten fällig.
  • WYSIWYG-Editor: Website-Inhalte können über einen visuellen Editor bearbeitet werden, d.h. es sind keine Programmierkenntnisse notwendig, um Inhalte zu erstellen und anzupassen.
  • Erweiterbarkeit: Drupal folgt dem Baukasten-Prinzip. Die Basis-Installation ist ressourcensparend umgesetzt und lässt sich nach den eigenen Anforderungen erweitern. Anwender können auf fast 40.000 kostenlose Module sowie eine Reihe von Themes –Vorlagen für Design und Funktionalitäten der Website – zugreifen. Dank der aktiven Entwickler-Community profitieren Anwender zudem regelmäßig von kostenfreien Innovationen – und sparen so interne Entwickler-Ressourcen.
  • Sicherheitsstandard: Die Drupal-Community arbeitet kontinuierlich an der Weiterentwicklung des Systems und stellt regelmäßig Sicherheitspatches zur Verfügung. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) attestiert dann auch in einer Studie zu CMS ein hohes Sicherheitsniveau. Es entspreche einem „Stand der Technik, den selbst viele unter Zeitdruck erstellte kommerzielle Softwarepakete nicht erreichen."
  • Kompatibilität: Das System setzt diverse Technologien ein, die im Bereich der Open-Source-Webentwicklung einen Quasi-Standard darstellen (z. B. PHP als Programmiersprache und Symfony als Framework). Auf diese Weise sind grundsätzlich alle PHP-Entwickler in der Lage, mit dem System zu arbeiten und es zu individualisieren. Eine (teure) Abhängigkeit von Drupal-Eigenentwicklungen wird vermieden.
  • Datenhaltung: Drupal ist für das Management großer Datenmengen prädestiniert. Während viele ECMS bei umfangreichen Installationen an ihre Grenzen stoßen, können Drupal-Installationen mehrere Millionen Seiten performant verwalten und ausliefern.
  • Dynamische Systemarchitektur: Drupal verwaltet Daten nicht hierarchisch, sondern spielt sie auf Basis von Tags und Filtern aus. Das System in der Lage, Website-Inhalte kontextbezogen anzupassen und individualisiert auf den Nutzer abzustimmen. Damit ist Drupal prinzipbedingt das optimale Werkzeug, um den aktuellen Trend der Individualisierung von Inhalten zu bedienen.
  • Performance: Drupal ist auf Geschwindigkeit und Stabilität optimiert. Seine Qualität stellt es bei diversen High-Traffic-Websites unter Beweis, zum Beispiel weather.com, NASA und Amnesty International.
  • Community-Funktionen: Drupal ist aus einem Social Network entstanden und bietet daher umfangreiche Community-Tools, zum Beispiel Blog, Mitgliederbereiche (Foren) und zahlreiche Optionen für die Integration von nutzergeneriertem Content. Hier ist Drupal in der technologischen Umsetzung und Performanz vielen Wettbewerbern voraus.
  • Multilingualität: Drupal bietet in seiner neuesten Version 100 Sprachen, die mit wenigen Klicks direkt aus der Basisinstallation aktiviert werden. Dabei stehen die Sprachen immer sowohl im Frontend als auch im Backend zur Verfügung. Besonders für mehrsprachige Webauftritte eignet sich Drupal, da die Sprachen innerhalb der Website für einzelne Module über ein einfaches Menü festgelegt werden können.

Drupal 8 im CMS-Vergleich

Drupal ist eines von unzähligen Open-Source Content-Management-System. Was aber unterscheidet es von der Konkurrenz? Hierfür werfen wir einen kurzen Blick auf die beiden international erfolgreichsten Wettbewerber mit ihren Stärken und Schwächen: 

Wordpress

Wordpress ist das am häufigsten eingesetzte CMS weltweit. Es ist als Blogsoftware gestartet und zielt bis heute vor allem auf Technik-Laien ab.

Stärken

Wordpress-Websites können ohne Programmierkenntnisse in wenigen Minuten aufgesetzt werden. Es sind - anders als bei Drupal - keinerlei PHP-, HTML- oder CSS-Kenntnisse notwendig, um eine ansprechende Website zu erstellen. 

Wordpress ist deutlich weiter verbreitet als Drupal. Auch die Anzahl der verfügbaren Plugins, mit deren Hilfe Design und Funktionen der Website erweitert werden können, ist noch einmal deutlich größer.

Aufgrund der Beliebtheit von Wordpress finden sich zudem deutlich mehr Entwickler auf dem Markt als für Drupal. Mit wenigen Klicks lässt sich für jedes Budget und jeden Qualitätsanspruch ein passender Wordpress-Programmierer finden. 

Schwächen

Wordpress ist mittlerweile zwar ein vollständiges CMS und in der Lage, auch komplette Web-Auftritte zu managen. Doch bei großen Installationen stößt es schnell an seine Grenzen. Vor allem durch die Nutzung von Plugin mit schlechter Code-Qualität oder einer großen Zahl von Plugins kann es zu Performanceeinbußen oder sogar kompletten Inkompatibilitäten kommen. Viele Standard-Drupal-Funktionen, wie beispielsweise zur Abbildung von Online-Communities, erfordern bereits den Einsatz von Plugins. 

Eine Schwachstelle ist außerdem die Update-Funktion: Hier kommt es regelmäßig zu Schwierigkeiten mit der Datenbank und inkompatiblen Plugins, die bis zum Crash der Seite reichen. Meist sind die Fehler nach einem Update zwar nicht in ihrer Ursache gravierend, aber das Beheben kostet unnötig Zeit.

Aufgrund der weiten Verbreitung des Systems und der bekanntermaßen anfälligen Architektur sind Wordpress-Websites häufig Zielscheibe von Hackern

Je umfangreicher die Website wird, desto unübersichtlicher wird dieNavigation in der Mediathek, in der die Dateien abgelegt werden. Unterordner können nicht eingerichtet werden und auch Kategorien und Tags sind nicht im Standard vorgesehen.

Joomla

Joomla erreicht im Ranking der am häufigsten genutzten CMS den zweiten Platz. Auch dieses CMS richtet sich an Technik-Laien, ist im Unterschied zu Wordpress aber nicht als Blogsoftware konzipiert, sondern nimmt die Verwaltung dynamischer Websites in den Blick.

Stärken

Kleine bis mittlere Websites können in kurzer Zeit ohne technisches Knowhow umgesetzt werden. 

Die zentrale Stärke von Joomla ist seine Anpassbarkeit. Es steht eine Vielzahl von Erweiterungen zur Verfügung, die individuell angepasst werden können. Das System bietet zudem Schnittstellen, sodass fast jedes Detail der Website verändert werden kann, ohne den Kern der Installation anzufassen. 

Joomla nutzt mit Bootstrap eine solide Framework-Technologie für die Darstellung der Website, die für die problemlose responsive und mobile Darstellung der Websites sorgt.

Schwächen

Joomla-Plugins sind nicht immer kompatibel, wenn nicht auch die Basisinstallation auf dem neuesten Stand ist. Die Update-Prozesse sind daher meist aufwändig und fehleranfällig. 

Während Rechtevergaben in Drupal problemlos umsetzbar sind, ist die Rechteverwaltung gerade bei größeren Projekten in Joomla immer wieder Anlass für Kritik. Das Joomla-Backend ist für den Nutzer auch unabhängig von der Rechtevergabe relativ unübersichtlich und lässt sich nicht wie in Drupal über Berechtigungsgrade steuern.

Joomla ist nicht multidomainfähig, d. h. es können nicht mehrere Websites mit einer Joomla-Installation verwaltet werden.

Die Performance, besonders bei größeren Webseiten, stellt Website-Betreiber die auf Joomla setzen, immer wieder vor Herausforderungen. Die Caching-Mechanismen, besonders dann, wenn personenbezogene Inhalte ausgespielt werden sollten, funktionieren deutlich weniger effektiv als bei Drupal.

Drupal 8 – das bessere CMS?

Drupal ist ein komplexes und höchstkonfigurierbare CMS. Die Schattenseite davon: Es erfordert einiges an Entwickler-Knowhow. Doch wer sich einmal eingearbeitet hat, erhält umso mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Bereits seit Jahren setzen wir Drupal in verschiedensten Projekt-Setups ein. Aus Erfahrung sind wir von den Vorteilen des Systems überzeugt und haben einen Schwerpunkt auf Drupal-Entwicklung gelegt.

Für simple Web-Auftritte mit wenig Inhalten gibt es effektivere Lösungen als Drupal. Doch für alle anderen ist Drupal meist empfehlenswert. Denn einmal implementiert stellt Drupal sicher, dass die Unternehmenswebsite auch mit rasch steigenden Anforderungen Schritt hält. Das CMS wächst dank modularem Aufbau mit und hält seine Performanz auch bei hohem Traffic und umfangreichem Content. Damit ist Drupal ein ideales Werkzeug für Projekte, in denen Stabilität und Leistung essentiell sind und auch bei starkem Wachstum zuverlässig gewährleistet sein müssen.

Drupal: Unsere Services auf einen Blick

Wir unterstützen Sie in allen Bereichen der Drupal-Entwicklung, sodass Sie nur einen Dienstleister für alle Fragen rund um Ihre Website benötigen. Ob Sie erstmalig eine Unternehmenswebsite aufsetzen oder Ihr System von einem alten CMS zu Drupal migrieren wollen, ob Sie nur die Technik unter der Haube oder den kompletten Auftritt relaunchen wollen – wir stehen Ihnen als Dienstleister mit mehr als 20 Jahren Erfahrung für alle Anliegen zur Verfügung.

  • Anforderungs- und Konzeptionsworkshops
  • Website Relaunch und Weiterentwicklungen
  • Website-Migration zu Drupal
  • Wartung und technischer Support
  • Drupal-Schulungen für Anwender

Noch Fragen?

Sie wollen wissen, ob sich ein Wechsel auf Drupal für Ihr Unternehmen lohnt? Sie haben Fragen zu einem konkreten Projekt? Schreiben Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an: 0221 986530-0. Wir beraten Sie ganz unverbindlich über mögliche Lösungen und nächste Schritte für Ihr Drupal-Projekt.