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Symfony-Workshop bei brainbits

Tanja Betzmeir30.01.2017Agenturevent • Anwendungsentwicklung
Symfony-Intensiv-Workshop bei brainbits

brainbits ist seit Frühjahr 2016 autorisierter Partner von SensioLabs, der Firma hinter dem PHP-Framework Symfony – Ehrensache also, dass bei brainbits die Symfony-Zertifizierung zum Standardprogramm für alle PHP-Entwickler gehört. In diesem Zusammenhang fand kürzlich wieder ein Workshop mit Trainer Andreas Hucks von SensioLabs zur Vorbereitung auf die Symfony-Schulung statt. Schließlich sollen alle noch nicht zertifizierten Software-Entwickler bei brainbits in den kommenden Monaten die Symfony-Zertifizierung (Symfony Certification Exam) für Version 3 des Frameworks erfolgreich hinter sich bringen.

Die Zertifizierungsprüfung dauert 90 Minuten und umfasst 75 Fragen aus einem Themenkomplex von 16 Themengebieten – das lässt ausreichend Raum für Bohren in den Tiefen des Systems. Los ging es deshalb mit einer Menge theoretischem Futter: In den ersten beiden Workshop-Tagen umkreisten die Teilnehmer anhand von beispielhaften Multiple-Choice-Fragen alle prüfungsrelevanten Themen und tauschten sich über die vielfältigen Implementierungsmöglichkeiten des Frameworks aus.

Dabei absolvierten sie eine umfangreiche Agenda. Es ging unter anderem um:

  • das Symfony zugrundeliegende http-Protokoll, die RFC-Spezifikation und die Symfony-HttpFoundation-Komponente, die die Konvertierung eines Requests in eine Response behandelt,
  • die Skriptsprache PHP, hauptsächlich Version 5.5.9, die die Mindestanforderung für Symfony 3 erfüllt,
  • Code-Standardisierung bei der Entwicklung mit Symfony.
  • Unterschiede der vom Framework unterstützten Standards aus dem PSR (Abkürzung für PHP Standard Recommendation),
  • die dem Framework zugrunde liegende Architektur mit 12 Essential Bundles der Symfony Standard Edition und den 5 offiziellen Core Bundles,
  • wichtige Aspekte für die Anpassung und Entwicklung von bestehenden und eigenen Symfony Framework Bundles
  • die verschiedenen Konfigurationen, Restriktionen und das Debugging bei Symfony Routen,
  • die Implementierung von Controllern im Symfony-Kontext,
  • die Template Engine Twig, die von Symfony offiziell unterstützt wird und die einen grundlegenden integrativen Teil des Frameworks darstellt,
  • die umfangreichen Möglichkeiten für die Definition, Implementierung, Übertragung und Verarbeitung von Formularen sowie die „Validator“-Komponente von Symfony,
  • die „Dependency Injection“, ein Entwurfsmuster, das die Abhängigkeiten eines Objekts zur Laufzeit regelt und zentrale Muster in Symfony entsprechend dem Single-Responsibility-Prinzip abbildet,
  • der Symfony-eigene SecurityBundle-Service zur Rechteverwaltung,
  • die Implementierungsmöglichkeiten für funktionales Black-Box-Testing,
  • http-Caching zur Performance-Optimierung von Applikationen und
  • die Symfony-Konsole, die zum Debuggen genutzt werden kann.

Am letzten der drei Workshop-Tage bearbeiteten sie vertiefende praktische Übungen aus dem „Hangman“-Trainingsprojekt von Sensiolabs. Diese drehten sich auch um weiterführende Symfony-Themen wie „Compiler Passes“, die Möglichkeit der Erweiterung des Symfony-„WebProfilerBundles“, die Implementierung von Event Management über „Event Dispatcher“ und den Einsatz von „Event Subscribers“.

Alles in allem waren es drei kurzweilige Tage. Die Workshop-Teilnehmer hatten reichlich Gelegenheit zur intensiven Beschäftigung mit Symfony und haben viele neue und interessante Anwendungsideen mitgenommen – nicht nur für die Prüfungsvorbereitung, sondern natürlich auch für zukünftige Symfony-Projekte. Und auch wenn manchem immer noch der Kopf schwirrt von der Menge an Informationen, sind wir zuversichtlich, dass spätestens Ende 2017 alle Workshop-Teilnehmer ihr Symfony-Zertifikat in den Händen halten.

Mehr Informationen zum Framework Symfony:
https://www.brainbits.net/de/symfony.1242.html

Mehr Informationen zum Symfony Certification Exam:
https://sensiolabs.com/en/symfony/certification.html

 

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