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Prioritäten clever setzen mit JIRA 7.6 – Atlassian erweitert JIRA um praktische Planungs-Tools

Philipp Sendek13.12.2017JIRA • Atlassian

Dass die genaue Darstellung von Problemen zu Lösungen führt, wissen auch die Enkel Albert Einsteins. Doch weil der Teufel dabei bekanntlich im Detail steckt, hat Atlassian auf vielfachen Wunsch die Prioritäten-Planung in JIRA 7.6 komplett überarbeitet. Erstmals können Global Admins nun unkompliziert individuelle, projektbezogene Prioritäten-Boards konfigurieren und den verschiedenen Teams zuweisen.

Nicht alles für jeden, aber für jeden das Beste

Bei unterschiedlichen Projektteams stehen naturgemäß auch unterschiedliche Prioritäten auf der To-do-Liste. Während IT-Teams ihre Prioritäten in der Regel nach Dringlichkeitsstufen sortieren, steht für Controller häufig effizientes Risikomanagement im Vordergrund. Vertriebsteams wiederum organisieren ihre agilen Prozesse anders als etwa Human-Resources-Units. In großen Unternehmen mit verzahnten Organisationsstrukturen sind im Tagesgeschäft also eine Vielzahl unterschiedlicher Kategorisierungen gefragt. Klar, dass eine Prioritätenplanung von der Stange da nicht für jeden passen kann. Für maßgeschneiderte Optionen bietet JIRA 7.6 den Global Admins daher nun die Möglichkeit, passgenaue Prioritätsschemata für individuelle Projekte zu entwickeln. So können Teams ihre Anforderungsprofile 1:1 umsetzen und ihre Prozesse - von der Planung bis zur Abwicklung - schneller erledigen.

JIRA 7.6 - Schema Prioritätenplanung

Priorisierung: So effizient wie die Summe ihrer Teile

Was für die Priorisierung von Problemen gilt, muss auch für die Gewichtung von Teilaufgaben bedacht werden. Die Kategorisierung von Unteraufgaben und deren Neubewertung, auch während laufender Prozesse, erfordert strategisches Planungsgeschick. Gerade im Zuge der Neusondierung von Aufgaben ist es umständlich, Tickets manuell zu öffnen, zu bewerten und an einem anderen Ort abzuspeichern. Um Aufgaben per Mausklick am virtuellen Reißbrett zu verschieben, wurde JIRA 7.6 daher um eine komfortable Drag- & Drop-Funktion erweitert. Damit bleibt mehr Zeit für die Arbeit an aktuellen Unteraufgaben.

Geprüfte Sicherheit mit Java Management Extensions (JMX)

Die Auswertung von Userzahlen, Schwachstellenanalysen oder benutzerdefinierten Feldern bietet Administratoren die Datengrundlage, um fundierte Entscheidungen über Wartung, Optimierung und Skalierung von Systemressourcen zu treffen. Auch potenzielle Gefahrenquellen können so bereits im Vorfeld identifiziert und ausgeschaltet werden. Mit Java Management Extensions (JMX) steht Administratoren ein praktisches Tool zur Verfügung, um automatisch Messdaten zu sammeln, diese jederzeit zu überwachen und ihre strategische Planung darauf abzustimmen.

JIRA 7.6 – Java Management Extensions (JMX) - Lupe

Mit diesen Neuerungen geht JIRA 7.6 einen weiteren Schritt in Richtung Prozessoptimierung. Für Teams und Administratoren bedeutetet das mehr Transparenz, Übersichtlichkeit und Flexibilität.

Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns telefonisch unter 0221 / 589808-0 oder schreiben Sie uns eine Mail an team.atlassian@brainbits.net.

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