brainbits Blog

Blutspender bei brainbits

Niklas Köhler16.07.2018

Seit nun fast drei Jahren treffen sich die Mitarbeiter von brainbits regelmäßig zur Blutspende. Ins Leben gerufen wurde die Aktion damals von Team Watson.

Hier ist einer der Teammitglieder auf den “Abriss des Blutstroms” aufmerksam geworden und sprach dies beim wöchentlich stattfindenden Monatsmeeting an. Kurz darauf fanden sich die ersten Blutspender.

Wir haben die fleißigen Spender bei der letzten Blutspende begleitet und wollen Euch in diesem Blog-Beitrag berichten, wie die Blutspende abläuft und welche Vorteile sie mit sich bringt.

Anfahrt zum Blutspendezentrum

Gegen 16:30 Uhr treffen wir uns alle am Empfang, damit wir uns gemeinsam auf den Weg machen können. Der Termin wurde bereits Wochen im Voraus mittels Doodle abgestimmt. Nach einer zehn minütigen Fahrt erreichen wir dann unser Ziel: das Blutspendezentrum Köln.

Spenderausweis und Spenderfragebogen

Dort angekommen zücken wir unseren Personal- sowie Spenderausweis. Neuspender erhalten den Spenderausweis nach ihrer ersten Spende.

Wenn alle Daten abgeglichen wurden, erhalten wir den so genannten “Spenderfragebogen”. Mittels des Fragebogens wird geklärt, ob man überhaupt spenden darf oder nicht.

Dieser Fragebogen ist das wichtigste Instrument um beurteilen zu können, ob jemand für die Blutspende überhaupt geeignet ist. Durch die gesetzlich vorgeschriebenen Ausschlußkriterien soll höchste Sicherheit für Spender als auch Empfänger von Blutkonserven gewährleistet werden. Aus diesem Grund beinhaltet der Spenderfragebogen neben persönlichen Daten auch Fragen zu Gesundheit, Lebensstil, früheren Erkrankungen, Medikamenten-Einnahme, Impfungen und Auslandsaufenthalten.
Rotes Kreuz: Spenderfragebogen (https://www.roteskreuz.at/blutspende/informationen-zur-blutspende/spenderfragebogen/)

Ein Musterfragebogen kann hier heruntergeladen werden.

Das Arztgespräch

Nachdem wir das Formular ausgefüllt haben, nehmen wir im Wartebereich platz.

Um Risiken auzuschließen, werden wir im Anschluss von einem Arzt untersucht. Hierbei werden Blutdruck, Puls sowie Blutwerte gemessen. Danach sichtet der Arzt den zuvor ausgefüllten Spenderfragebogen. Gibt er grünes Licht, darf gespendet werden.

Bevor es losgeht haben wir noch die Möglichkeit durch, den “vertraulichen Selbstausschuss” annonym unsere Spende von der Verwendbarkeit auszuschließen. Wozu das gut ist? Wenn wir unser Blut aus persönlichen nicht weitergeben möchten. Das kann z.B. Blut sein, welches HIV oder andere Krankheiten enthält.

Jeder Blutspender sollte alleine für sich noch einmal sorgfältig überdenken, ob er möglicherweise ein Risiko eingegangen ist, sich mit dem HI-Virus angesteckt zu haben, der zur AIDS-Erkrankung führen kann.
– Häufig gestellte Fragen - "Wozu ist der anonyme Selbstausschluss?“ (https://www.blutspende-nstob.de/Indoor/Spenderinformationen/FAQ/)

Die Blutspende

Jetzt wird gespendet! Hierzu machen wir es uns auf einen der vielen Liegen bequem. Nachdem wir uns entschieden haben, mit welchem Arm wir spenden wollen und einem erneuten Abgleich der persönlichen Daten, wird die Nadel im Arm platziert. Ein kurzer Stich (nicht so schlimm, wie man denkt) und schon wird das Blut abgelassen. Anfangs werden einige Röhrchen für den späteren Bluttest abgefüllt. Ist dies erledigt werden 500ml gespendet. Nach weniger als 10 Minuten war es das auch schon. Die Nadel wird entfernt, wir erhalten ein Pflaster und bleiben nun noch 10 weitere Minuten zu Beobachtung im Spenderraum.
Das Beste kommt natürlich zum Schluss: Das Essen.

Imbiss & Ausspannen

Nachdem wir nun unser Blut gespendet haben, haben wir uns eine Belohnung verdient. Dafür gibt es reichlich Essen und Trinken. Das ist natürlich sehr wichtig, damit wir unseren Flüssigkeitverlust wieder ausgleichen. Nach einem leckeren Snack verabschieden wir uns und gehen getrennte Wege. Auf die nächste Blutspende freuen wir uns bereits.

Was geschieht mit unseren Blutproben?

Die Blutproben, welche vor der Spende abgeleitet wurden, werden nun ins Labor zur Prüfung geschickt. Hier wird das Blut auf folgende Merkmale untersucht:

Tests zur Erkennung virusbedingter Leberentzündungen (Hepatitis-B,-C)
Test zur Erkennung einer HIV-Infektion (AIDS-Test)
Test auf Antikörper gegen den Erreger der Syphilis (Geschlechtskrankheit)
Tests auf Hepatitis A und Parvovirus B 19
Test auf Antikörper, die gegen körperfremde Blutzellen gerichtet sind und bei Bluttransfusionen gefährliche Zwischenfälle verursachen können (Blutgruppenbestimmung)

Sollten wir bei den Laboruntersuchungen Ihres Blutes für Sie wichtige Besonderheiten finden, werden Sie informiert, ggf. durch Ihren Hausarzt/Arzt. Wichtig ist, dass wir keine Diagnose stellen, sondern dass bei auffälligen Untersuchungsbefunden eine Abklärung durch Ihren Hausarzt/Arzt erfolgen muss. Manchmal reicht eine Blutprobe zur vollständigen Untersuchung nicht aus. Wir schreiben Sie dann an und bitten um eine zweite Blutprobe.
Blutspende & Ihre Gesundheit (https://blutspende.blutspendedienst-west.de/blutspende-und-gesundheit)

Warum Blutspenden?

Täglich werden 15.000 Blutspenden benötigt. Wir Blutspender leisten somit einen engargierten und verantwortungsvollen Beitrag zur Gesellschaft.

Darüberhinaus hat Blutspenden auch gesundheitliche Vorteile. Es werden neue Blutzellen über Stammzellen gebildet, regelmäßiges Spenden senkt das Risiko auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, der Cholesterinspiegel wird gesenkt und und und…

Weitere Links zum Thema Blutspenden

Zurück zur Übersicht